Uni-Logo
Sie sind hier: Startseite
Artikelaktionen

Wie kampagnenfähig sind eigentlich Forst- und Holzwirtschaft?

publikum_2015.jpg

 

25.-26. Januar 2018

 

Zum Thema des 38. Freiburger Winterkolloquium Forst und Holz

[Kam·pa·g·ne, Substantiv [die] kamˈpanjə/
gemeinschaftliche Aktion für oder gegen jemanden, etwas (bei der ideologische, politische Ziele im Vordergrund stehen).]
Quelle: Duden

Das Freiburger Winterkolloquium 2018 greift das von vielen Seiten seit längerem gewünschte Thema Kommunikation in und mit der Gesellschaft auf.

Inhaltlicher Ausgangspunkt ist das in der Forst- und Holzwirtschaft häufig geäußerte Gefühl, für die Erbringung vielfältiger gesellschaftlicher und ökologischer Leistungen in der und durch die Öffentlichkeit nicht ausreichend gewürdigt zu werden. Beinahe ritualisierend wird seit Jahren beklagt, dass es dem Sektor nicht gelänge, mit den entsprechenden Botschaften in der Öffentlichkeit richtig durchzudringen. Die öffentliche strategische Kommunikation anderer Akteursgruppen wird dagegen als erfolgreicher und müheloser wahrgenommen.

Was machen diese anderen Akteursgruppen also scheinbar anders? Oder liegt es an den Themen der Forst- und Holzwirtschaft und der Schwierigkeit einer gemeinsamen Kommunikation? Wie sieht gelingende strategische Kommunikation überhaupt aus und was sind die Voraussetzungen dafür? Wie ist es einzuordnen, dass ein Buch wochenlang die Bestsellerlisten anführt, während gleichzeitig 4.500 Personen aus forst- und holzwirtschaftlichen Fachkreisen eine öffentliche Petition dagegen unterzeichnen? Braucht es „alternative Fakten“ für eine erfolgreiche Kommunikation mit der Öffentlichkeit? Oder geht es gar nicht primär um Kommunikation, sondern um Aufmerksamkeit?

Das Freiburger Winterkolloquium Forst und Holz 2018 versucht, diese und weitere, damit zusammenhängende Fragen anhand der Beiträge von ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis zu beleuchten, um neue Einsichten zu ermöglichen, informierte Diskussionen zu stimulieren und Ansatzpunkte für ein konstruktives Handeln aller betroffenen Akteure zu befördern.

Die veranstaltenden Professuren der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg freuen sich über eine zahlreiche Teilnahme und erhoffen sich rege Diskussionen.

                                           

Prof. Dr. M. Hanewinkel   |   Professur für Forstökonomie und Forstplanung

Prof. Dr. D. Kleinschmit  |  Professur für Forst- und Umweltpolitik

Prof. Dr. H. Schanz   |   Professur für Environmental Governance

Prof. M. P. Laborie, Ph.D.   |   Professur für Forstliche Biomaterialien

                 Professur für Forstliche Verfahrenstechnik

 

Foto: S. Schönherr

Benutzerspezifische Werkzeuge